




Akzeptanz der Erkrankung und Entwicklung von Perspektiven
Verstehen der Erkrankung
Erkennen von belastenden Faktoren und deren angemessener Umgang im Alltag
Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive
Erkennen von Fähigkeiten und deren Förderung
Berufliche Orientierung und Erprobung
Entscheidung für einen Beruf mit anschließenden praktischen Erfahrungen
in diesem Berufsfeld
Beginn mit der Berufsausbildung bzw. Arbeitsaufnahme im bereits
erlernten Beruf
Entwicklung von sozialer Kompetenz
Entwicklung sozialer Kompetenz im Zusammenleben und Zusammenarbeiten
Beziehungsaufnahme im Umfeld; u.a. bei kulturellen Veranstaltungen, beim Sport,
in Vereinen und den Angeboten der Stadt, der Gemeinde
Hinführung zur eigenständigen Handlungsfähigkeit
Medizinisch therapeutische Leistungen
Fachärztliche psychiatrische Behandlung
Psychiatrische Krankenpflege
Aufklärung über die Wirkung und den Umgang mit Medikamenten
Psychotherapie als Einzelbehandlung und in Gruppen
Aufklärung über die Erkrankung, psychoedukative, bewältigungsorientierte
Verfahren
Arbeitstherapie, Ergotherapie, Arbeitsdiagnostik, Belastungserprobung
Angehörigenarbeit
Bewegungstherapie, Musiktherapie
Kunsttherapie, Kreativangebote
Sozialtherapeutische Leistungen
Lebenspraktisches Training
Freizeittherapeutische Förderung von Einzelnen und in Gruppen
Sportangebote
Kulturangebote
Wohngruppenarbeit
Integration in Gruppen bzw. Vereine der Gemeinde
Individuelle Begleitung und Rehabilitationsberatung
Innerhalb und außerhalb der Einrichtung
in regionalen Praxisfeldern unter enger
Begleitung durch das RehaTeam
Berufsfindung und Arbeitserprobung
Arbeitstraining ggf. in einer Werkstatt für
psychisch Behinderte
Berufliche Anpassung im erlernten bzw.
angelernten Berufsfeld
Berufsvorbereitung auf eine anschließende
Umschulung/Ausbildung
Berufsorientierende Bildungsangebote,
theoretischer Unterricht in den Berufsfeldern
Begleitung während Umschulung/Ausbildung
Unterstützung beim Übergang in den Beruf, Bewerbertraining,
Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
Förderkurse in Deutsch, Mathematik und Sozialkunde
Leistungsträger der Rehabilitation, Antragsverfahren
Die vorrangigen Leistungsträger sind:
alle gesetzlichen Krankenkassen
private Krankenversicherungen
Rentenversicherungsanstalten
die Arbeitsverwaltung
Vor Antragstellung bieten die Einrichtungen Möglichkeiten zur persönlichen
Information und Beratung. Zum Antrags- und Aufnahmeverfahren
geben sie Auskunft und bieten Begleitung und Unterstützung an.
Zu den einzureichenden Unterlagen gehören im Wesentlichen
das Antragsformular, eine Stellungnahme des behandelnden Arztes sowie eine
ärztliche Stellungnahme der RPKEinrichtung.
RPKs bieten medizinische,
berufliche und psychosoziale Angebote unter dem Dach einer Einrichtung in
Händen eines multiprofessionellen Reha-Teams. Die Angebote sind prozessorientiert
und zeitnah miteinander verzahnt. Hinsichtlich der Ausgestaltung und Durchführung
der beruflichen Rehabilitation gibt es regionale Unterschiede.
Es handelt sich dabei um ein Komplexleistungsangebot, wobei in der Umsetzung
der persönliche Hilfebedarf auf der Grundlage eines individuell zu erstellenden
Reha-Planes leitend ist und ein differenziertes Spektrum an Rehaelementen
(z.B. stationär/ teilstationär/ ambulant) zur Verfügung steht.
Kooperationsbeziehungen und regionale Bezüge bieten größtmögliche
Realitäts- und Wohnortnähe sowie Flexibilität in der Ausgestaltung
des individuellen Reha-Planes.
RPK-Einrichtungen sind kleine
Einrichtungen (10 bis 50 Plätze), in ihrer Struktur überschaubar
und zeichnen sich durch ein besonderes psychiatrisch-rehabilitatives
Milieu aus.
Bei RPK-Einrichtungen sitzen alle relevanten Rehabilitations-Leistungsträger
auf der Grundlage einer Empfehlungsvereinbarung an einem Tisch und sind zur
praktischen Zusammenarbeit insbesondere bei der Formulierung, Überprüfung,
ständiger Fortschreibung und Sicherung des individuellen Rehabilitations-Planes
aufgefordert.
Kontakt :
Bundesarbeitsgemeinschaft RPK
Geschäftsführender Vorstand
1. Vorsitzender:
Michael Bräuning-Edelmann
Rehabilitationszentrum Herzogsägmühle
Am Latterbach 13
86971 Peiting-Herzogsägmühle
Tel.: (08861) 219-301
Fax: (08861) 219-4325
m.braeuning-edelmann@herzogsaegmuehle.de
2. Vorsitzender:
Hartmut Fuhrmann
Club 74e.V. Förderkreis für psychisch Erkrankte und Behinderte
Johansenstraße 1
32423 Minden
Tel. 0571/8294999
Fax. 0571/8294901
Mobil 0171/3286568
www.club74ev.de
Schatzmeister:
Johannes Tack
SPI Paderborn e.V.
Nordstraße 27
33102 Paderborn
Tel.: (05251) 89223-100
Fax: (05251) 89223-99100
johannes.tack@spi-paderborn.de
Veranstaltungen/Tagungen:
N.N.
Termine
und Informationen für Mitglieder finden Sie unter
www.bag-rpk.de/intern/.
Wenn Sie als Mitglied noch keine Zugangsdaten haben, wenden Sie sich
bitte an:
Annette Theissing, E-Mail: theissing@beta89.de
| Reha nach der Akut-Psychiatrie - ein Zukunftsmodell Therapie-Programme ebnen Weg zurück in Beruf und Gesellschaft und verringern Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen, PDF-Datei, 2 Seiten, 32 kb |
Summenbögen BAG RPK als Excel-Dokument zum Herunterladen
Antrag auf Leistungen in einer Rehabilitationseinrichtung
für psychisch kranke und behinderte Menschen (RPK)
als PDF-Dokument
zum Herunterladen
| Formblatt-Integrationsplan | |
![]() |
Formblatt-Integrationsbericht |
![]() |
Formblatt-Integrationskonzept |
| Info- und Bestellflyer Praxisleitlinien Rehabilitation für Menschen mit psychischen Störungen, PDF-Datei, 2 Seiten, 611 kb |
Koordination:
Annette Theißing
beta-REHA
Calenberger Straße 34
30169 Hannover
Tel.: (0511) 34925-14
Fax: (0511) 34925-24
theissing@beta89.de
und über die Mitgliedseinrichtungen der BAG RPK - siehe Mitgliederverzeichnis auf unserer Website
Dokumentation und Auswertung Jahresstatistik 2002
Am Dienstag, dem 28. Oktober 2003 wird zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr ein Treffen aller BAG-RPK-Einrichtungen stattfinden, an dem es ausschließlich um Fragen der Dokumentation und deren statistischer Auswertung gehen wird. Der Vorstand hat diese Veranstaltung angeregt, damit die Koordination der Basis-Dokumentation und die Klärung von offenen Fragen, Verbesserungsvorschlägen, Zeitpunkt der Datenerhebung, Tipps für die EDV-Erfassung, etc diskutiert werden können. Die Daten für 2002 liegen dann sicherlich auch schon in der Rohfassung vor. Mögliche Ergebnisse werden in einem Protokoll an den Vorstand der BAG weitergeleitet, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
Eine schriftliche Einladung ist zwischenzeitlich an alle
Einrichtungen ergangen, es wird um baldige Teilnahmebestätigung gebeten:
Ort: EX+JOB in 31515 Wunstorf, Hindenburgstr. 29b
Ansprechpartner für Rückmeldungen / Fragen: Cord Niederstraßer = c.niederstrasser@exundjob.de